Das Urteil klingt dramatisch: Noch nie sei das Interesse der acht bis neun Millionen jungen Deutschen an Politik so gering gewesen wie heute. Das besagt die neue Shell-Jugendstudie, die im September dieses Jahres herauskommen wird. »Das Interesse für Politik ist auf einem historischen Tiefpunkt«, sagte Klaus Hurrelmann, Sozialforscher und Leiter der Studie, in einem Interview mit der Zeit. 2500 Deutsche zwischen 12 und 25 Jahren wurden hierfür befragt. Nur noch ein Drittel von ihnen schätze sich demnach als politisch ein. In den 1970er-Jahren seien es noch zwei Drittel einer Generation gewesen.
Entwickelt sich das Land der Dichter und Denker zu einer Nation von Einfaltspinseln? Die Wirklichkeit ist vielschichtiger. Laut Shell-Studie engagiert sich die junge Generation lieber etappenweise in Projekten als langfristig, etwa in einer Partei: »Projektarbeit ist für junge Leute attraktiver, da sie zeitlich begrenzt ist und Erfolge schneller erkennbar sind«, sagt Ute Rawert, Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung politischen Handelns in Bonn. Kontinuität und langfristiges Engagement wirke auf junge Menschen eher abschreckend. [...]
Unsere beiden Konferenzen waren von großem öffentlichen Interesse begleitet. Folgende Medien haben über uns berichtet:
„Warum haben wir eigentlich einen Staat?“ Jugendliche befassten sich in der FerienAkademie Blankenheim mit Grundlagen der politischen Ordnung - Engagement um etwas...
Was haben Gummibärchen mit Karl Marx zu tun?
Quelle: Talente im Land - Baden-Württemberg
Der v.f.h. ist für mich mehr als nur ein Verein zur Förderung politischen Handelns. Seit bald 10 Jahren (er)lebe ich dort Leidenschaft und Begeisterung für politische Themen, intensive Diskussionen und Gespräche mit Teilnehmenden und Freunden, denen nicht alles gleichgültig ist, sondern die sich mit viel Spaß für Dinge einsetzen, die Ihnen am Herzen liegen. 