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Pressemeldungen und -material

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Aktuelle Pressemitteilungen des v.f.h.
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01. September 2011
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02. November 2010
Und sie tut es doch: Die Bundesregierung spart an der Bildung!
Stellungnahme des Vereins zur Förderung politischen Handelns e.V. (v.f.h.) zu den geplanten Mittelkürzungen bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung der Bildungsarmut den Kampf angesagt. Von einer „Bildungsrepublik Deutschland“ ist die Rede, in der Bildung ein Bürgerrecht sei. Deshalb sollten Bildung und Forschung – so hat es seit Beginn der Legislaturperiode immer wieder geheißen – von den Haushaltskürzungen ausgenommen sein.
Für die politische Bildung scheint dies nicht zu gelten. Der aktuelle Haushaltsentwurf sieht in den kommenden Jahren massive Kürzungen bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vor. Vorgesehen sind Einsparungen für 2011 in Höhe von 1,55 Millionen EUR, für 2012 in Höhe von 5,053 Millionen EUR, für 2013 in Höhe von 4,8 Millionen EUR und für 2014 in Höhe von 4,8 Millionen EUR. Dabei ist die jährliche globale Minderausgabe (von derzeit etwa 560.000 EUR) in diesem Zahlenwerk noch unberücksichtigt.
Diese Mittelkürzungen betreffen nicht nur die eigene politische Bildungsarbeit der bpb, sie wirken sich insbesondere auch auf die Arbeit der zahlreichen Träger der politischen Bildungsarbeit – wie den v.f.h. – aus. 2011 sollen die Zuschüsse an die freien Träger um 13% gekürzt werden, in den Folgejahren bis zu einem Drittel. Das wäre ein substanzieller und für Träger, die sich ausschließlich der politischen Bildung widmen, auch existenzbedrohender Einschnitt.
Dabei ist die Bedeutung der politischen Bildung im Kern unbestritten. Sie informiert, bietet Erklärungen, ordnet ein, schafft Problembewusstsein, vermittelt Kompetenzen, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglicht es so, demokratische Verantwortung wahrzunehmen. Die Vielzahl freier, überparteilicher Träger stellt sicher, dass möglichst viele Menschen in unserer pluralistischen Gesellschaft angesprochen und möglichst viele Stimmen gehört werden.
Dass politische Bildung wirksam ist, beweisen die Bildungsseminare des v.f.h. So gaben mehr als 70% unserer Teilnehmenden im Jahr 2009 an, dass die Veranstaltung sie motiviert hat, sich politisch zu engagieren. Junge Menschen, die sich informiert und motiviert an der Gestaltung unserer Demokratie beteiligen, schaffen eine lebendige Gesellschaft, die die Zukunftsaufgaben bewältigen kann. Bildung ist ein zentrales Zukunftsthema, politische Bildung ist eine notwendige Grundbildung, die nicht mit der Schule abgeschlossen ist. Vor diesem Hintergrund sind die geplanten Mittelkürzungen bei der Bundeszentrale für politische Bildung ein völlig falsches Signal.
Der v.f.h. unterstützt deshalb nachdrücklich die Kampagne des Bundesausschusses politische Bildung (bap) gegen die geplanten Sparmaßnahmen.
Martin Mager, Vorsitzender
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Aktuelle Presseberichte über den v.f.h. und seine Arbeit
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30. März 2010
Publik-Forum Nr.06 26.03.2010
Bloß nichts Langfristiges! Für viele junge Menschen ist die ewige Buckelei in den Parteien langweilig. Lieber engagieren sie sich für Projekte – und im Internet
Von Tonio Postel
Das Urteil klingt dramatisch: Noch nie sei das Interesse der acht bis neun Millionen jungen Deutschen an Politik so gering gewesen wie heute. Das besagt die neue Shell-Jugendstudie, die im September dieses Jahres herauskommen wird. »Das Interesse für Politik ist auf einem historischen Tiefpunkt«, sagte Klaus Hurrelmann, Sozialforscher und Leiter der Studie, in einem Interview mit der Zeit. 2500 Deutsche zwischen 12 und 25 Jahren wurden hierfür befragt. Nur noch ein Drittel von ihnen schätze sich demnach als politisch ein. In den 1970er-Jahren seien es noch zwei Drittel einer Generation gewesen.
Entwickelt sich das Land der Dichter und Denker zu einer Nation von Einfaltspinseln? Die Wirklichkeit ist vielschichtiger. Laut Shell-Studie engagiert sich die junge Generation lieber etappenweise in Projekten als langfristig, etwa in einer Partei: »Projektarbeit ist für junge Leute attraktiver, da sie zeitlich begrenzt ist und Erfolge schneller erkennbar sind«, sagt Ute Rawert, Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung politischen Handelns in Bonn. Kontinuität und langfristiges Engagement wirke auf junge Menschen eher abschreckend. [...]
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01. Oktober 2009
Unsere beiden Konferenzen waren von großem öffentlichen Interesse begleitet. Folgende Medien haben über uns berichtet:
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19. August 2009
Kölnischen Rundschau
„Warum haben wir eigentlich einen Staat?“ Jugendliche befassten sich in der FerienAkademie Blankenheim mit Grundlagen der politischen Ordnung - Engagement um etwas...
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28. Juli 2009
Die Bergedorfer Zeitung
Was haben Gummibärchen mit Karl Marx zu tun?
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19. November 2007
Quelle: Talente im Land - Baden-Württemberg
http://www.tilnetz-bw.de/index.php?op=fieldreports&fieldreport_id=106
FerienAkademie Politik: Eine Woche rund um Politik
Wie wird ein Staat gegründet? Welche Ideen und Ideale stecken dahinter? Worauf muss geachtet werden? Wie soll ein Staat organisiert sein? Was hat jeder von uns damit zu tun? Wirtschaft und Politik – zwei ganz unterschiedliche Bereiche?
>> Frühere Presseberichte
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