Für uns, die Einwohner des ‚globalen Dorfes‘, ist es unerlässlich, dass wir erfolgreich mit Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen kommunizieren, um gemeinsam handeln zu können. Ob wir nur kurz vor die Tür gehen oder einen Freiwilligendienst am anderen Ende der Welt absolvieren – die Globalisierung verlangt interkulturelle Kompetenz von uns. Doch was bedeutet es, kultursensibel zu denken und zu handeln? Auf dem Seminar wollen wir theoretische, vor allem aber praktische Grundlagen für künftigen interkulturellen Kontakt erarbeiten. Wir analysieren die Beziehung von Kultur und Persönlichkeit, schärfen unsere Wahrnehmung bezüglich unseres Umgangs mit Fremdheit und entwickeln gemeinsam Kriterien für kultursensibles Verhalten und Lösungsstrategien für interkulturelle Konfliktsituationen. Dabei wird immer wieder die Möglichkeit bestehen, bereits gemachte Erfahrungen im Nachhinein zu analysieren und besser zu verstehen. Mit Christian Wienberg von grenzenlos e.V., einer Vereinigung internationaler Freiwilliger, sprechen wir zudem über ein besonders herausforderndes Einsatzgebiet von interkultureller Kompetenz.
>> Inhalte
Alle machen alles richtig – und trotzdem geht es schief
Warum es so schwierig ist, über Kultur zu diskutieren
Kultur und Persönlichkeit: Über die eigene Kultur(un)gebundenheit
Was ist Kultur? Inwiefern beeinflusst sie unser Denken und Handeln (nicht)?
Wir und die Anderen – der Umgang mit dem Fremden
Wie man mit Ethnozentrismus und Stereotypen umgeht
Deutsche sind pünktlicher als Araber? Kann man Kulturen vergleichen?
Eine Annäherung an die Kulturgrammatik Geert Hofstedes
Was bedeutet interkulturelle Kompetenz?
Aspekte kultursensiblen Verhaltens und konstruktive Konfliktlösung
Und jetzt?
Gespräch mit Christian Wienberg, grenzenlos e.V.
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Obwohl ich studierter Politologe bin, habe ich Wesentliches über Politik im v.f.h. gelernt. Das reicht von der Wertbegründung meiner Ansichten, über die Analyse politischer Positionen bis zum Handwerkszeug wie Moderation und Rhetorik.