Die Krisen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Sicherheit keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Mit dem im Mai beschlossenen Pakt für Bevölkerungsschutz soll der größte Modernisierungsschub für den Bevölkerungsschutz und die Zivile Verteidigung seit Jahrzehnten erzielt werden. Viel Geld wird bereitgestellt, doch werden abseits der Bundeswehr andere essenzielle Aspekte der gesamtstaatlichen Resilienz oft von der Öffentlichkeit übersehen. Daher stellen wir uns die Frage: Wie steht es in Deutschland um den Katastrophen- und Zivilschutz?
Ausgehend von diesen aktuellen Entwicklungen erarbeiten wir gemeinsam, warum moderner Bevölkerungsschutz längst nicht nur reaktive Gefahrenabwehr ist. Im internationalen Vergleich wird dabei deutlich: Viele Staaten, insbesondere die skandinavischen Länder, denken die zivile und militärische Sicherheit längst als integriertes Gesamtkonzept der „Totalen Verteidigung“. Daher gehen wir der Frage nach, was Deutschland von diesen internationalen Vorreitern lernen kann.
Die Stadt Bonn nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein. Mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der Leitung des Technischen Hilfswerks sowie dem Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge bündelt die Stadt sowohl Expertise als auch Kompetenzen. Bonn bietet somit den optimalen Rahmen, um die drängenden Sicherheitsfragen unserer Zeit direkt mit Expert:innen vor Ort zu diskutieren.
Anmeldeschluss ist der 30.10.2026.
